
Ohne Furcht und Adel
Das Kartenspiel “Ohne Furcht und Adel” erfreut sich auch nach seiner Nominierung zum “Spiel des Jahres 2003″ (oder gerade deswegen) anhaltender Beliebtheit, denn bei diesem Spiel kann man sich so schön gegenseitig ärgern. Jeder Spieler versucht, Gold zu sammeln und damit Gebäude zu bauen. Doch jede Runde übernimmt man insgeheim eine Rolle, die eine Sonderfähigkeit hat. Der Meuchler beispielsweise kann eine andere Rolle “umbringen” und deren Spieler diese Runde aussetzen lassen. Der Händler bekommt mehr Geld pro Runde, der Dieb darf einer Rolle all ihr Geld stehlen und der Söldner darf bereits gebaute Gebäude abreißen.
Wer hat also welche Rolle? Kann ich diese Runde all mein angehäuftes Geld einsetzen, um ein dickes Gebäude zu bauen? Oder wird wieder der olle Dieb ankommen und mir alles klauen? Das Kartenspiel lebt durch seine Unsicherheiten und die enorme Schadenfreude, wenn beispielsweise der Meuchler ein paar Runden hintereinander die selbe Person erwischt hat. Mit Strategie hat das zwar nicht viel zu tun, aber Spaß macht dieses Kartenspiel trotzdem.